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Aktiv im Alter

Rentner liest Enkel etwas vor

Hobbys für Senioren, um aktiv im Alter zu bleiben

Wer als Rentner aktiv im Alter sein möchte, dem bieten sich je nach Interessen und Gesundheitszustand viele Möglichkeiten in der Bundesrepublik. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Sie beschäftigt sich mit Rechten der älteren Menschen, Teilhabe in der Gesellschaft und Förderangeboten.

Ein wichtiger Teil des Lebens von Seniorinnen und Senioren sind Begegnungsstätten, um mit Menschen, die sich in einem anderen Lebensabschnitt befinden, in Kontakt zu treten oder sogar zu wohnen. In Mehrgenerationenhäusern, der Volkshochschule oder im Rahmen von einem Ehrenamt ist dies möglich. Menschen mit einer gewissen Reife und Lebenserfahrung wollen nicht außen vor gelassen, sondern be- und geachtet werden und sich oftmals gern mit ihrem Wissen aktiv im Alter einbringen.

Wie bringe ich mich vor Ort ein?

Ältere Leute empfinden das Arbeiten mit Kindern erfüllend und belebend, allerdings haben nicht alle Rentner Enkel oder privat die Möglichkeit, mit Kindern in Kontakt zu kommen. Ein Weg, sich in der Gesellschaft aktiv im Alter zu engagieren, sind verschiedene Anlaufstellen, um ehrenamtlich arbeiten zu können. Dies kann im Kindergarten z. B. als „Vorlese-Oma“ sein oder bei Bastel- und Musikprojekten der Heimatstadt, im Kinderheim oder Vereinen. Was anderen zu langweilig ist, könnten gute Hobbys für Senioren sein, die genau diese Tätigkeit mit viel Freude ausüben.

Rentnerin an der Hobby Nähmaschine

In einer späteren Lebensphase kann dank der gemachten Erfahrungen viel ruhiger an Stresssituationen und Probleme herangegangen werden. Erfahrene Handwerker oder Feuerwehrleute sind geschätzte Mitglieder als Ratgeber oder sogar Ausbilder in Betrieben und entsprechenden Vereinen. Nicht wenige Senioren kalkulieren dieses Tätigkeitsfeld bereits bei ihrer Ruhestandsplanung mit ein.

Andere schreiben sich an der Universität ein, besuchen die Volkshochschule und nutzen weitere Bildungsangebote, um geistig fit und aktiv im Alter zu bleiben und ihre Interessenfelder zu vertiefen. Auch ein politisches Engagement auf lokaler Ebene z. B. im Seniorenbüro, Seniorenbeirat oder Stadtrat ist dank der zur Verfügung stehenden Zeit als Rentner leicht wahrzunehmen.

Gesundheit und Spaß mit Hobbys für Senioren verbinden

Wer aktiv am Leben teilnimmt, bewusst lebt und auch gesellschaftlich eingebunden ist, wird älter und bleibt gesund. Die Mobilität vieler Senioren ist zwar häufig eingeschränkt, aber mithilfe der Kommunen, der eigenen Kinder und Enkel ist ein großes Maß an Selbstständigkeit gewährleistet. Sport ist die beste Prävention gegen viele Krankheiten. Wer schnell ins Leben zurückkehrt, dem gelingt auch die Rehabilitation nach einer plötzlichen Erkrankung besser.

Gesunde Hobbys für Senioren:

  • Schwimmen
  • Wandern oder Walken, Spazieren gehen
  • Rad fahren
  • Yoga
  • Skilanglauf
  • altersgerechter Kraftsport
  • Gymnastik

Das beste Hobby für Rentner und ältere Menschen ist Schwimmen. Der Vorteil dabei ist, dass zum einen das Gewicht keine Rolle spielt und andererseits Gelenke im Wasser nicht belastet werden. So können auch Menschen mit altersbedingten Glieder- und Gelenkschmerzen aktiv im Alter Sport treiben. Bewegung an der Luft tut zu jeder Jahreszeit gut, egal ob es sich dabei um den täglichen Spaziergang, eine Radtour im Sommer oder entspannten Skilanglauf im Winter handelt.

Rentnerpaar auf Fahrrädern

Leichter Kraftsport für Arme und Beine beugt einem zu großen Verlust an Kraft vor – das ist vor allem für Seniorinnen interessant und wichtig. Gymnastik trainiert das Körper- und Gleichgewichtsgefühl. Yoga, aber auch verschiedene Entspannungsübungen dienen der mentalen Ausgeglichenheit und wirken Stress entgegen. Ruhigere Elemente in der täglichen Beschäftigung sind als Hobbys für Senioren besonders geeignet, um für notwendige Pausen zu sorgen.

Das Thema Pflege spielt in Medien und Gesellschaft eine immer größere Rolle. Auch zum Jahr 2016 traten eine ganze Reihe neuer Regelungen in Kraft. Die Kernthemen drehen sich um Möglichkeiten des pflegenden Angehörigen, der Kritik an der Unterbezahlung der Pflegefachkräfte und deren Mangel sowie der Materie Demenz und Altern in Würde. Pflegende adäquat zu bezahlen und mit genügend Zeit und ausreichender Pflegehilfsmittel auszustatten, ist eine der Herausforderungen unserer Generation.

Fazit: Lieber etwas tun, als nur Zusehen! Denn das alte Sprichwort: „Wer rastet, der rostet“ stimmt tatsächlich. Jede Betätigung, die Struktur in den Tag und Vergnügen für Körper und Seele bringt, ist positiv zu bewerten und darf zu adäquaten Hobbys für Senioren gezählt werden. Ruhestand muss nicht Stillstand bedeuten. Neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bietet nahezu jede Kommune Projekte und Beratung für Senioren an, die gern aktiv im Alter an der Gesellschaft partizipieren möchten.

 

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